Sobald sich etwas sperrig, schwer, kompliziert oder eng anfühlt, bist du in einer Anstrengung, die dich von dir weg führt. Weil du vielleicht versuchst, JEMAND zu sein, es einem anderen gleich zu tun, oder weil du dich für jemand aufopferst, etwas machst, was man von dir erwartet, Ja sagst, wenn da ein Nein in dir ist, wenn du dir einen Weg wählst, der sich aus alten Mustern und Familienprogrammen speist, wenn du Macht an dich reißen willst, die aus dir etwas machen soll, wenn du Dinge zu dir nimmst und in dein System lässt, die dir nicht gut tun, wenn du an Menschen und Plänen, Zielen und Vorstellungen festhältst, die der Kopf erschaffen und in dein Leben geholt hat.

immer dann wird sich das Leben schwer und verwickelt, chaotisch und unbewaeltigbar, anstrengend, eng, frustriert und traurig anfühlen.

weil du immer dann nicht DU bist. Nicht nach deinem Gefühl lebst und aus deinem Herzen heraus handelt. Weil du dann nicht auf dich hörst oder du dir das, was du vernimmst nicht traust auszudrücken.

weil du dann nicht in deiner Energie bist, sondern die Energien anderer ausagieren oder dich in sie hineinpressen willst, was von vornherein über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt ist.


denn das Einzige, was dir in absoluter Leichtigkeit und Lebensfreude "von der Hand" geht, bist du selbst. Wo immer du deinem Gefühl folgst, deine eigene Wahrheit lebst, dich voller Urvertrauen in dein eigenes Herz sinken lässt, um zu hören und intuitiv zu handeln, wann immer der Kopf sich angesichts dieser nicht in Worte zu fassenden Urkraft von selbst vom Platz verweist, fließt pures Leben. Es wird weit, offen, wunderschön, getaucht in unsagbare Liebe, in absoluter Sicherheit und Ordnung getragen von nichts anderem als dir SELBST.

Spüre, wo du dich frei fühlst, was dein Herz weitet, wo du Freude leben kannst. Es öffnet dich damit wieder deiner ureigenen Anstrengungslosigkeit. Denn es eröffnet sich die Liebe. 


#younityyoga #transforminglife #zurückinsgefühl #insherzsinken

Du opferst dich für andere auf, weil man es dir so beigebracht hat, weil man dir erzählt hat, nur so würde das Leben funktionieren, nur so könntest du Teil einer Gesellschaft sein, die dir vermeintlichen Halt und Sicherheit schenkt.
du nimmst ihre Regeln in Kauf, beginnst dich nach ihren Launen auszurichten, ihre Wünsche zu erfüllen, noch bevor sie ausgesprochen sind. Und solange du ihren Vorstellungen entsprichst und ihren Erwartungen gerecht wirst, erhältst du auch eine (durch dein eigenes Leid) "erkaufte", scheinbare (weil trügerische) "Liebe". Sobald du dich jedoch abwendest oder dem, was (oftmals unausgesprochen) von dir verlangt wird, nicht mehr nachkommst, weil du merkst, dass es dir zur Last wird, dass es dir nicht gut tut oder du dich selber dadurch blockierst, zeigt diese "scheinbare Liebe" erst ihr wahres Gesicht. Schuldgefuehle durch das Nichteinhalten deiner (mit viel Qualen sinnloserweise) aufgenommenen Verpflichtungen ihnen gegenüber werden in dir erzeugt, mit Liebesentzug gedroht, mit Ignoranz bestraft, mit Worten verletzt.
lässt du dich aus Angst vor dem Alleinsein und aus Angst, nicht mehr geliebt zu werden, wieder einlullen und immer wieder auf dasselbe Spielchen ein, weil du Leiden mit Liebe verwechselst, indem du dir durch dein eigenes Leiden FÜR andere VON den anderen Liebe erhofftst, wird dein eigenes Licht zusehends verloeschen unter dem Dickicht der auferlegten Geschichten jener, die dir Liebe versprechen... aber nur, solange du nach ihrem Pfeifchen tanzt.
überprüfe genau, wo Schuldgefuehle und Gewissensbisse dich in deiner Opferrolle klein halten wollen. lass dich für Liebe nicht ausnehmen, lass dich für Liebe nicht bezahlen, lass dir für Liebe nichts Falsches als wahr einreden.
schau hin, wo du Lasten trägst und dich in Verpflichtungen reinverwickeln lässt aus Angst, man würde dich sonst nicht mehr mögen oder "mitspielen" lassen.
bezahle für Liebe nicht mit deinem eigenen Leid. Denn dann hat es ohnehin nichts mit Liebe zu tun, sondern dann ist es ein Geschäft, aus dem du auch noch ziemlich schlecht aussteigst. egal wie du dich verdrehst und windest.


#liebeohneleiden #younityyoga #transforminglife #falschegeschaefte  

 Folge deinem Gefühl. lass dich nicht ständig von dir ablenken. Durch keine andere Meinung, durch keine anderen Lebenskonzepte, durch keine anderen Menschen, die glauben, das Leben so und so für sich "verstanden" zu haben und zu wissen, wie es funktioniert. Es mag vielleicht ihr Weg sein, sich zu leben, aber diesen aus Bequemlichkeit oder Ängstlichkeit zu kopieren, beraubt dich deiner eigenen Individualität und Schöpfungskraft.

nur wenn du dir selber folgst, bist du,  wo auch immer du dich aufhaeltst, immer am sichersten Ort der Welt. Denn nur dein Gefühl nimmt dir die Angst. Nur dein Gefühl zeigt dir, was richtig ist für dich.
Sicherheit, die stattdessen von außen kommt, die andere uns versprechen, wenn wir nur das und das tun oder kaufen oder glauben, oder so und so sind und uns passend verhalten und genügend absichern (durch tausendfach Analysieren, Zerdenken und Planen), ist eine sehr trügerische, weil sie vom kleinsten Windhauch erschüttert werden kann und uns das vermeintliche Fundament erneut unter den Füßen wegbricht, sodass wir uns den nächsten Strohhalm da draußen suchen müssen, an den wir uns klammern können.
A neverending Story..., die das Vertrauen in dein eigenes Gefühl immer noch weiter schwächt. Dabei ist es genau das, was dir eine Welt eröffnet, in der du nichts zu fürchten brauchst. Denn versunken ins eigene Herz bist du geführt, geschützt und getragen von einer Sicherheit, die von innen kommt. Der einzigen, die nichts erschüttern kann: Liebe.

#younityyoga #transforminglife #backtolove

 Jetzt gibt es sogar schon "Gedanken-Bücher", die einem helfen sollen, sich über seine Gedanken selbst näher zu kommen. Die Leute nehmen sich Auszeiten, um über sich nachzudenken und sich so zu finden. - Was für Widersprüche in sich!

Mein Vorschlag: lassen wir doch mal alles "Nachdenken über..." weg und wir sind uns im gleichen Augenblick - ohne eine bestimmte Methode anzuwenden, ohne an einsame ferne Orte reisen zu müssen, ohne sich in Disziplin oder Verzicht üben zu müssen, ohne in andere Sphären abzudriften, ohne Bücher zu studieren oder selber zu befuellen - näher, als sich unser lieber Kopf das in seinen schönsten Fantasien (meistens sind es aber ja doch recht dunkle Dramen, wenn wir ehrlich sind) jemals ausmalen kann und mit noch so viel angehaeuftem Wissen über Gott und die Welt jemals nachzuvollziehen vermag.

Er weiss es einfach nicht und kann dazu keinen Zugang finden. Das, was wir sind, ist unmittelbar. Und diese Türe wird der Verstand nie oeffnen, weil es ihn dann komplett verschluckt angesichts der Weite und Liebe dessen, was sich ihm dann als das zu erkennen gibt, was er uns viele Leben lang in seinen eigenen engen Grenzen zu finden versprochen hat.

Jedes Nachdenken führt uns daher nur weg von uns selbst, dreht sich im Kreis und verwickelt sich in seiner eigenen Kompliziertheit, in seinen eigenen und übernommenen Mustern, Vorstellungen und Theorien.


Eine Auszeit ist gut, aber nur um den Kopf leer zu kriegen, nicht um ihm eine Plattform zu bieten, sich neu aufzustellen. Bücher sind wundervoll, aber nur um dadurch die eigenen gedanklichen Dramen wieder verstummen zu lassen, nicht um sie zu schüren.

Auch Denken ist hin und wieder natürlich notwendig, aber die Frage, um die es vielen hier am dringlichsten geht, nämlich wer wir in Wahrheit sind, beantwortet es uns nicht. Und sie stellt sich auch nur solange, wie wir nicht aufhören, darüber zu grübeln und meinen zu wissen. Denn sobald wir beginnen zu spüren und nach dem, was wir fühlen zu leben, sind wir uns - so simpel - ganz automatisch wieder "hautnah"!


Der Mensch hat vergessen und verlernt, dass es sein einziger „Zweck“ ist, der Ur-Sinn seines Hier-Seins, sich an seinem eigenen „Geschehen“ zu erfreuen.

Durch unendlich viele Denkprogramme, die irgendwann begannen, in seinem Kopf abzulaufen und ihn komplett zu vereinnahmen, war er sich selbst bald zu wenig gut genug, zu un-perfekt, zu unangepasst und daher scheinbar ausgeschlossen vom Spaß der anderen oder schlicht zu langweilig, um mit sich selbst weiterhin im Einklang zu sein. daher holte er sich raus aus seiner eigenen Freude, durch ein Denken, das sich stets an einem scheinbaren Außen, an Werten, Normen, Regeln, Strukturen, an der Familie, den Kollegen, der Umwelt, dem Wetter, der Tageszeit, dem eigenen Erscheinungsbild orientierte, anstatt weiterhin nach dem eigenen, von innen automatisch fließenden Gefühl zu gehen, das ihm im Vergleich mit den anderen zusehends begann, als falsch zu erscheinen. Sein eigenes, aus sich selbst entstehendes, müheloses und immer vollkommen richtiges „Passieren“ war durch einen Blick von außen, aus der Gesellschaft auf sich selbst, zerstört. Und so kam es, dass die Freude am eigenen „Geschehen“ plötzlich nicht mehr spürbar war – und es musste eine andere Quelle her, sich dieses Gefühl zumindest ab und an zu holen.

Daher muss für den Menschen der heutigen Zeit ständig im Außen etwas „passieren“, etwas „geschehen“, was ihn in irgendeiner Form berührt, das etwas in ihm auslöst, was er in sich selbst nicht mehr wahrnehmen kann, weil er sich als Ursprung der Freude in einer Welt verloren hat, die sein Kopf ihm als die einzig funktionierende vorzuspielen begann. Der Mensch hungert nach Freude, die die Umwelt, die Gesellschaft, Medien, das nächste Erlebnis, der nächste Gipfelsieg, das nächste Event, der nächste Karrieresprung, die nächste – hoffentlich endlich erfüllende – Beziehung ihm bringen soll … Doch diese Freude von außen bleibt immer nur für einen Moment. Daher versucht er diese Momente festzuhalten, abzuspeichern, um sich noch lange daran zu erfreuen. Und schon sitzt er in der nächsten Falle, indem er seine „Festplatte“ bis zum Bersten vollstopft mit der Vergangenheit und nur noch daraus lebt, was irgendwann einmal ein angenehmes Gefühl erzeugt hat.

Um das ganze Drama zu checken, schickt ihm das Leben dann auch mal „Geschehnisse“, die nicht so gut ausgehen, die unangenehm oder mit Schmerz verbunden sind, nur damit er endlich erkennt, wo er sich da verlaufen hat. und dass das Außen nicht die höchste Quelle des Glücks und der Zufriedenheit sein kann, nach der er sich – in seiner Selbstvergessenheit – schon so lange sehnt. Doch solche Erlebnisse werden dann in die Schublade des „Schicksals“ geschoben oder als „so ist das Leben halt, ein einziges Leiden“ abgetan, um in einer Opferhaltung dahinzuvegetieren und sich sein Gefühl durch Mitleid und Aufmerksamkeit der anderen doch noch irgendwie zu holen.

Doch das Leiden wird für viele immer unerträglicher. Das Außen kann immer weniger Hilfe geben, immer weniger Ablenkung kann uns erfüllen, immer öfter stehen wir vor der Mauer und suchen nach einem Ausweg aus dieser unendlichen Flucht vor uns selbst. Wie lange braucht es noch, bis wir erkennen:

Der Mensch ist sich selbst Freude genug! Wenn er nur wieder beginnt, sie aus sich selbst heraus fließen zu lassen, automatisch. Wenn er wieder beginnt, sich in seinem einzigartigen „Passieren“ als Ausdruck der Freude zu sehen, und nicht als etwas, das durch „Passieren“ und größtmögliche Anstrengung Freude selbst erzeugen muss, koste es, was es wolle, kämpfe es, wo es muss.

 

Denn Freude „wohnt“ in uns. Sie lebt als wir. Sie fließt und lässt sich nicht aufhalten – mit uns als Ausdruck ihrer Unendlichkeit. Erkennen wir wieder, welche Quelle uns wirklich nährt. und seien wir uns selber wieder wunderschönstes „Geschehen“ genug.