In die Liebe

 Die Distanz wird größer, die Brücke zu dem, woran wir bisher festhielten - aufgebaut auf Logik, Verstandenem, Anerzogenem, Geglaubtem und durch verschiedenste Gesellschafts- und Familienprogramme Gefiltertem - kann entweder nur noch schwer und mit viel Anstrengung bis gar nicht mehr aufrechterhalten werden.

Wir spüren einen tiefen inneren Sog in etwas hinein, das so gross ist, dass es uns vielleicht momentan noch Angst macht, weil wir es noch nicht kennen und unser Kopf noch nicht mal Worte dafür weiß. Es zieht uns wie magnetisch immer stärker dorthin, wo es sich "richtig" anfühlt, und schubst uns damit automatisch immer weiter von dem weg, was ohnehin irgendwie schon lang nicht mehr geht, nicht mehr passt, wo kein weiterkommen oder wachsen mehr möglich ist.
Wir wissen nicht, wo der Weg uns hinführen wird, den nicht unser Verstand, sondern unser Herz für uns erwählt hat und der uns nicht weiter hinters Licht, sondern mitten hinein holt in eben dieses.
Und dabei werden sich die dunkelsten Stellen in uns, die noch irgendwo verdrängt und ungeliebt schlummern und die noch nicht zugelassen und gesehen sind, hocharbeiten, um zu erkennen, wo wir noch nicht vollkommen im Einklang sind mit uns selbst. Wo noch alte Programme und Muster am wirken sind, die uns blockieren. zu denen sich aber gleichsam eine Distanz, ein Gefühl von "das geht gar nicht mehr" und ein "sich selbst einfach nichts mehr vormachen können", "sich nichts mehr schönreden können" entwickelt, um uns zu zeigen, wo wir noch im eigenen Schatten oder in dem der anderen stehen. Der Sog in das Pure, Echte und Ursprüngliche, das so eins ist mit uns selbst, dass es uns förmlich verschlingt, wird immer stärker. Die einzige "Macht", die nichts zerstört, sondern im Gegenteil wieder belebt und in einer so sprachlos machenden Art und Weise belebt, wie noch nie von kühnsten Gedanken erdacht, nämlich die Liebe in ihrer reinsten Form, zieht uns zurück in ein unglaublich weites und offenes Feld, wo alles möglich ist, was bisher ins Land der Träume und unerfuellten Wünsche verschoben war.

Ja, ich glaube an Wunder. Denn sie sind nichts anderes als Liebe, die uns dann ereilt, wenn der Kopf Sendepause hat und das Leben wieder ans Werk darf, so wie es ursprünglich (von niemandem) "geplant" war, bevor unser Denken, Schalten, Besserwissen und Lenken begann.

ich glaube an Wunder. Und übergebe vertrauensvoll an die Liebe. einfach alles. Nur sie kennt den Weg. Nur sie kennt mich und jeden verdrängten Winkel. Nur sie weiß, wo ich hingehöre.
Und ich gehe. Weil es mich zieht. In die Liebe. In das Wunder. In etwas so Großes, wie niemals auch nur ansatzweise wiss- oder vorstellbar.

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